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Es ist wie es ist ... und alles bleibt anders.


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Veröffentlicht von TiRo auf 20. Mai 2012, 10:24am

Kategorien: #Marie

Wie jetzt? Hab ich da Stimmen gehört, dass Spunk aber ziemlich moppelig neben Marie aussieht? Das stimmt nicht, bzw. Spunk ist wie eh und je die kleine Elfen-Prinzessin! *breit grins* Hört mal: so ziemlich jeder Hund sieht neben diesem Hungerhaken dick aus! Guckt selbst, als wir sie das erste Mal gewogen haben, da hatte sie 16,9 kg...:

Marie 0819

14 Tage später hatte sie ganze 700 Gramm zugenommen, allerdings „nur“ an Muskeln. Hallelulja, dieser kleine Hungerhaken kann ziehen wie ein Bulldozer! Meine Finger haben teilweise schon Schwielen und wenn ich selbst meinen Kaffee-Konsum-Pegel am Morgen noch nicht hoch genug habe, dann wird es mir teilweise ganz schwindelig, so kann sie mich durch die Gegend zerren! Da kommt mir heute eine Parkbekanntschaft mit ihrem Golden Retriever – Mix entgegen. Sie hat ihn von Junghundalter an und erzählte mir stolz, dass sie das Problem des Ziehens nun unter Kontrolle hätte. Ihr Hund trägt jetzt dieses Geschirr und damit würde es wunderbar klappen. Mein trockener Kommentar war nur: „Na, damit hat er auch Schmerzen....“ (es ist ein solches Geschirr, bei dem sich hinter dem Ellenbogen des Hundes Schnüren in die Haut eingraben, sobald Zug drauf kommt). Nun, daraufhin wurde mir dann gezeigt, dass über den Schnüren doch noch ein Bezug sei und ein „Halti“ hätte nichts gebracht..., damit hätte er sich beim Versuch es abzustreifen nur beinahe eine Kralle rausgerissen. Aha - Aua! Nee, muss ich mir, bzw. Marie echt nicht antun…! Da üben wir lieber weiter. Klar kommen wir auch mal an den Punkt, an dem wir Streit bekommen, weil ich vor lauter Zerren nicht mehr weiss, wo rechts und links oder oben und unten ist. Hauptsache, der Hund hat noch den Überblick und lässt nicht locker um mir zu zeigen, dass genau dort Kanickel hocken und sie den wichtigen inneren Drang verspüre, da jetzt hin zu müssen – ganz egal, ob ich lästiger weise am Ende der Leine hänge oder nicht! Und mit meinem steigenden Leidensdruck des Schwindelgefühls gerät all mein Wissen über „podencotypisches Dichtmachen“ bei Wild auch schon mal in den Hintergrund. „Man solle es dem Podenco nicht übel nehmen....“, so stand es mal geschrieben. Ok, betrachte ich es als eine Form des Aufbaus eigener Fitness und freue mich darüber, dass ich anscheinend durch das bloße Zerren eines Fledermaus-Spinnenbein-Hungerhaken – Mixes Bauchmuskeln bekomme und selbst einen Stiernacken entwickle. Das macht uns nur noch stärker in der Begegnung einer dt. Großstadt im Ruhrpott! Wir sind gewappnet – Tschakka!

Womit wir direkt beim Thema sind: unser Cuxaufenthalt neigte sich leider dem Ende entgegen und wir mussten uns unserem eigentlichen Wohnort stellen.... Der einzige Vorteil war, dass ich hier meine Digicam habe...

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Auf Marie prasselten noch mehr Eindrücke ein und ich bin ganz beeindruckt, wie sie das alles verarbeitet! Soviele Menschen, so viele andere Hunde, so viele Geräusche und ständig kommt was Neues auf sie zu. Und jetzt mal ehrlich: wer es hier in Dortmund schafft zu überleben, der ist fürs Leben gerüstet und kann es mit dem Australischen Dschungel locker aufnehmen. Natürlich hatten wir hier gleich die geballte Ladung in Dosen und Dortmund befand sich im Ausnahmezustand: der BVB hatte gewonnen und die Meisterschale geholt. Da gab es nicht nur das Endspiel, welches live auf der Großbildleinwand hier im angrenzenden Park übertragen wurde und entsprechend viele Leute ins Freie trieb, nein: am nächsten Tag war auch noch der obligatorische Umzug der Mannschaft quer durch ihre Heimatstadt. Toll, ganz toll! Nee, ist schön, wenn die Massen grölen und die Hubschrauber im Dauereinsatz über das Haus fliegen, in dem man gerade Zuflucht gesucht hat...! Und ist auch schön, wenn das Haus in dem man wohnt dermaßen großflächig abgesperrt wurde, dass man als Anwohner nicht mehr heim konnte und für 4 km plötzlich ganz über Hamburg fahren musste, um aufs eigene Sofa zu kommen und sich den verdienten Kaffee runter zu kippen oder getrocknete Hühnerfüsse zu verteilen...!

Aber bei all den Eindrücken war klar, dass Marie erst mal nichts weiter brauchte, als einen sicheren Ruckruf, bzw. Rückpfiff. Wen interessiert es bei all dem, ob der Hund „Sitz, Platz oder Bleib“ kann?! Mich jedenfalls nicht...., das wird sich alles finden.

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