Die Gedanken...
... an den Abschied drängen sich immer wieder nach vorne, dabei liegt noch das ganze Wochenende vor uns und heute Abend wird auch Ditze wieder hier bei uns sein. Na ja, es ist ja nun auch unser letzter Aufenthalt hier im Haus und selbst, wenn wir ganz gewiss wieder nach Cuxhaven kommen werden, so wissen wir noch nicht wann?! Und wenn ich dann so denke, was wir hier so alles erlebt haben..., bei unserem letzten Aufenthalt haben wir Hermine verabschieden müssen. Wir hatten hier so viele schöne entspannte Wanderungen, Hermine war immer gerne hier und an diesem Ort konnten wir "runter kommen", haben uns die so wichtigen "Auszeiten" genommen und wieder Kraft tanken können. Nach wie vor bin ich froh, dass wir Mine hier gehen lassen konnten, an diesem Ort. Ich werde nie vergessen, wie Mine und Spunk stets grinsend ins Haus gelaufen sind und sich vom ersten Augenblick wohl gefühlt haben. Irgendwie war es "ihr Haus". Und auch Marie ist hier zu uns gekommen. Ein genauso wertvoller Augenblick! Marie hat auf unserer ersten gemeinsamen Runde ihren Namen bekommen und ich weiß noch, wie direkt am Anfang unseres 1. Gangs nach ein paar Metern ein Reh hochging. Sofort war in diesem Hungerhaken von Hund soviel Leben drin, dass wir gemeinsam in den Busch flogen und uns beide erschreckten. *schallend lach* Jo, so war das... Und wie war das: in jedem Abschied steckt ein neuer Anfang?! Gestern hatten wir einen wunderbaren Spaziergang und wir konnten dort anknüpfen, wo wir im Krankenhauswald aufgehört hatten. ;) Nicht nur, dass wir morgens die Nordseeküste genießen konnten, so sind wir mittags wieder die Moorwege gelaufen. Und tatsächlich: Marie hat mich auf zwei Rehe aufmerksam gemacht, die links von uns auf dem Feld standen - ohne Kreischen, ohne wilden Aktionismus! Ganz ruhig standen wir da... Irgendwann ergriffen die Rehe dann die Flucht und Marie entwich zwar ein Quietscher, aber das war nun wirklich so leise und mit so wenig Bewegung, dass es nix war im Verhältnis zu den sonst so wilden Geschichten von ihr. Ich werde sie zwar so noch immer nicht "einfach" ableinen können, da sie 1000%'ig hinterher gegangen wäre, aber es verschafft uns wenigstens eine Chance, einen "Fuss in die Tür" zu bekommen und darauf aufbauen zu können. Ein Stück weiter konnten wir dann noch einen Fischreiher auf der Pferdeweide beobachten. Wunderbar! Irgendwann stellte sich schon die Frage, wer eigentlich wen anglotzt und ein Pferd war schon auf uns aufmerksam geworden, es setzte sich schon Richtung Zaun zu uns in Bewegung. Schließlich flog auch der Reiher von dannen. ;) Als wir dann auch noch an der Koppel mit meinem Lieblingsstutfohlen standen, hatte Spunk vollends "die Pappe auf" und fand das sooo langweilig. Immer dieses Stehenbleiben und Glotzen, dafür fehlte ihr das Verständnis. ;)) An der Weide zeigte sich allerdings auch, dass grasende Pferde nicht in Maries Beuteschema fallen. Guck, immerhin was! ;)
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