Das wird hier in Cuxhaven wohl weniger spektakulär als weiter im Süden ablaufen. Es ist zu bewölkt. Aber kalt ist's, so richtig. Und düster isses auch... Zeit, es sich gemütlich zu machen. ;)
Gestern bekam ich einen netten Kommentar von Reinhard aus Münster. Er machte mich auf den Bunker auf dem Krankenhausgelände aufmerksam. Da wir gestern eh nochmal die Tour dorthin planten, nahm ich den Hinweis dankend an und schaute nochmal genauer nach:
Von "unten" aus betrachtet, ein recht unscheinbarer Hügel...
Oben angekommen, fanden sich ingesamt vier Schächte, die mit einem Gitter versehen waren.
Die einen waren voll Wasser, in den anderen fand sich "nix" oder "Gerümpel".
Auf der anderen Seite befand sich eine Steintreppe. Aber irgendwie traute ich der nicht so richtig und ich entschied mich lieber fürs runterkraxeln.
Von der anderen Seite aus betrachtet, ist der Hügel ebenso unscheinbar.
Leider fand ich hierzu wieder kaum bis keine Informationen. Mag sein, dass meine Recherche nicht "inbrünstig" genug war, aber dass es leider kaum Infos zu einzelnen Gebäuden oder Gegebenheiten zu diesem Gelände gibt, hatte ich ja schon mehrfach erwähnt.
Ob es tatsächlich ein Bunker war? Durchaus möglich. Aber bei meiner Suche nach Bunkern in Cuxhaven / Sahlenburg stieß ich in erster Linie auf einen Hochbunker an anderer Stelle. Hm...
Egal, Dank Reinhard sind wir einfach mal raufgekraxelt und es hat Spaß gemacht, den Hügel mal genauer zu erkundschaften.
Spunk war weniger begeistert von der Aktion... Sie verbindet mit dem Hügel wohl nichts Gutes. Auf den Fotos kommt leider überhaupt nicht rüber, wie steil diese runden 10 Meter sind. Spunk ist 2012 inbrünstig dort hoch gerannt. Und 36 Stunden später befand sie sich als Notfall beim Tierarzt. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch daran? Nachdem sie den Hügel wie ne Besessene rauf und runter rannte, kühlte sie zurück im Haus zu schnell aus und hatte sich eine solche Muskelverkrampfung zugezogen, dass sie kein Wasser mehr lassen konnte. Außerdem hatte sie sich im Kriechhuck des Hauses versteckt und wir mussten sie erst ausgraben, ehe wir sie zum Tierarzt fahren konnten. Dieser Hund... ;)
"Outtake"... Während ich sortiere und die Hunde gucken, macht Ditze Fotos von der anderen Perspektive.
Wir sind weiter runter zum Strand. Leider konnten wir Marie dieses Mal nicht ohne Leine laufen lassen. Sie hatte sich im Kopf schon wieder "weggebeamt" - zuviel Wild zuvor auf dem Gelände des Seehospitals.
Um die Runde noch wirklich rund zu machen (Pfff, was für'n Ausdruck?!) sind wir noch zum Finkenmoor runter.
Die Hunde hatten Spaß. Es war allerdings gestern auch richtig schön warm, so dass das Wasserplantschen genau richtig zu kommen schien.
Zurück in unserer jetzigen Bleibe hatten wir rund 10 km "auf dem Tacho". Grund genug für Spunk, am Abend wieder aus Marie's Napf zu mopsen! ;)












