Der Urlaub ist definitiv zu Ende und gestern sind wir wieder in der deutschen Großstadt angekommen...
Die Abreise und auch die Heimfahrt waren - gelinde gesagt - bescheiden. Die ganze Zeit habe ich mir eingeredet, dass auch Zuhause Aufgaben auf mich warten und es Zeit wird, die neue Lebensplanung umzusetzen. Das sollte helfen, den Abschied zu erleichtern. Hat es aber nicht.
Schon auf der Morgenrunde - unserer gemeinsamen Trio-Abschlußrunde - verlor ich bald die Fassung und kam mir selbst schon völligst "psycho" vor. Marie hat nichts anderes gemacht, als die Tage zuvor auch. Meine Nerven aber waren schon so zum Zerreissen gespannt, dass ich mich nicht so geduldig zeigte und hätte ich tags zuvor einfach ein paar Übungen eingebaut und die nötige Konsequenz gezeigt, wäre es auch gar kein Thema gewesen. So aber plärrte ich meinen Hund an und zog zurück an der Leine. Völligst schwachsinnige Aktion, die mir auch direkt leid tat und ich hätte heulen können. Alles in mir sträubte sich, dass es im Anschluß galt, die Sachen zu packen.
Aber es nützte alles nichts... Alleine das Packen der ganzen Klamotten und Dinge brachten mich an den Rand des nächsten Nervenzusammenbruchs. Na Hallelulja, warum war das dieses mal alles so chaotisch und schwer?! Und während Ditze mit den Hunden lief... und lief... und lief... und nochmal eine Zusatzrunde einbaute, weil ich noch nicht so weit war, hatte ich den Eindruck, ich würde jetzt schon seit drei Stunden räumen und ich käme überhaupt nicht voran. Irgendwann hatten wir es aber dann doch geschafft: die Klamotten waren verstaut, das Haus geräumt und geputzt, der Schlüssel im Schloss umgedreht. Das war es...
Um mich abzulenken, fuhr ich dieses Mal zurück. Und wieder hatte ich das Gefühl, ich fahre Stunde um Stunde und komme überhaupt nicht voran. Jaaa, das könnten wir jetzt tiefenpsychologisch betrachten. Wir können es aber auch lassen!
Zuhause angekommen, kämpfte ich mich durch den nächsten Pröms..., warum war das bloss alles wieder soviel?! Außerdem hatte ich immernoch das Gefühl, im Auto zu sitzen und zu fahren, während ich eigentlich schon am Küchentisch sass und den 1. Kaffee trank.
Schließlich war das größte Chaos scheinbar beseitigt, als der nächste GAU kam: durch einen falschen Klick hatte ich alle meine Kontaktdaten, wie Adressen, Telefon- und Handynummern gelöscht. Alles war weg! Die halbe Nacht haben wir damit zugebracht, zumindest das meiste zu retten und wieder herzustellen. Zwar fehlt jetzt noch die eine oder andere Nummer und eMail - Addy, aber ich glaube, das meiste hab ich wieder. Sollte es also mal irgendwie bei der Kontaktaufnahme mit mir haken, dann wisst Ihr, dass ich die Nummer nicht zuordnen kann. :(
Aber auch heute war ich den ganzen Tag mit der bescheidenen Technik beschäftigt. Bis wir irgendwann einen Cut reingebracht haben. Seit dem versuche ich, mich zu sortieren und mal wieder zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zurück zu kehren. Irgendwie ist da "der Wurm drin".

