TiRo

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Es ist wie es ist ... und alles bleibt anders.


Ein paar Tage später...

Veröffentlicht von TiRo auf 19. November 2012, 11:02am

Kategorien: #Cuxhaven

Am Wochenende hatten wir lieben Besuch und gestern Abend wollte ich eigentlich schon wahre Lobeshymnen auf meine Hunde singen, so klasse war das Wochenende und die Hunde. Tjo, hätte ich diese Hymnen mal gesungen, denn heute Morgen ist schon wieder alles anders und ich stehe kurz vor der Kapitulation. Pfff....! Sollen doch alle machen, was sie wollen...! Die Nasen hatten eine (kurzfristige?) 180 Grad - Wendung durchgemacht: sie hatten Spass miteinander, schliefen beide in einem Zimmer, Spunk war wieder "wildrein" und reagierte auf kleinste Zeichen, war entspannt und gut drauf und Marie lief schon so vorbildlich an der Leine, dass ich staunte und entzückt war, dass sie jetzt auch draußen auf mich reagierte und Kontakt aufnahm. Und sie blieb sogar am Abend relativ entspannt, wenn im TV "Blitze" kamen. Alles in allem also sehr entspannt für Geist und Körper - der Urlaub konnte nach 14 Tagen endlich beginnen! ;) Ich hatte ein paar neue Spielregeln in unserem Zusammenleben aufgestellt und fühlte mich fast schon wie eine gute Hundetrainerin (*höhö*). Maries Durchfall war dem Himmel sei Dank schnell wieder vorbei, so dass auch dort wieder Ruhe einkehrte. Am Samstag machten wir endlich mal eine schöne große Runde im Sonnenschein. Gestern war das Wetter zwar mies, aber wir machten das Beste draus: zwar kurze, aber schöne Runden und ganz viel kuscheln im warmen Haus auf dem Sofa. Jo, und heute Morgen ist wieder alles anders..., ein wenig unentspannter (um es mal nett zu formulieren). Es hat richtig gefroren und alles ist mit einer schönen, zarten Frostschicht überzogen. Eigentlich richtig schön und da gerade die Sonne rauskommt, gebe ich die Hoffnung auch noch nicht ganz auf, dass wir heute noch mal wieder eine positive Wendung hinkriegen. Heute Morgen allerdings hatte Spunk ihr Lager wieder auf der Sporttasche bezogen und wirkt nicht mehr so lustig wie die Tage (sie trägt übrigens draußen jetzt stets einen Mantel). Marie hatte die letzten Tage aus ihrem Hirn wieder rausgeschmissen und führte sich draussen wieder auf wie eine Wildsau an der Leine. Wir haben uns wieder gestritten und ich stand kurz davor, den Hund mal eben kurz an den Baum zu pflocken, um mich ins Unterholz zu schlagen, die Bäume anzubrüllen und Rumpelstilzchen zu spielen! Grumpf! :( Klar ist das kalt und mir tut das in der Seele weh, dass sie aufgrund der Leine nicht so rennen kann, wie sie es gerne würde, aber irgendwann ist es auch mal gut... oder?! Ich hänge meinen Job als Hundetrainerin an den Nagel, glaubsch! Ist doch super, dass ich anderen erzähle, wie sie mit ihren Hunden umgehen sollen und können und das auch noch funktioniert, während ich bei meinen eigenen Kötersen soweit bin, dass ich eine Urschreitherapie an Bäumen machen will?! Ts...!
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