...oder die Suche nach dem Glück
Eigentlich ist doch alles gut...
Eigentlich ist doch alles schön...
Eigentlich hab ich doch keinen Grund zum Meckern...
Eigentlich will ich das gar nicht so...
Eigentlich will ich gar nicht so sein...
Eigentlich..., weiss ich auch nicht...?!
Manchmal..., kann ich Menschen in der sogenannten “Midlifecrisis” schon verstehen. Ich habe jetzt nicht das Bedürfnis, mir einen kleinen Sportflitzer zu kaufen und / oder mir eine jüngere Freundin anzulachen. Ich habe auch nicht das Bedürfnis, irgendwo in der Karibik eine Strandbar aufzumachen. Aber irgendwie..., manchmal...
Da rackert man sich den Hintern auf..., geht ständig bis über die eigenen Grenzen, indem man sich selbst und seine ureigensten Bedürfnisse hinten an stellt. Der Alltag ist eben kein Ponyhof! Aha....
Wir leben gut, eigentlich. Wir haben ein Dach über dem Kopf, haben zu Trinken und zu Essen. Wir haben einen Garten und wenn das Wetter mitspielt, dann können wir in der Sonne sitzen. Wir haben zwei Hunde. Na gut, sie sind ein bißchen “psycho”, aber manchmal bereichern sie unser Leben durch ihre “Andersartigkeit”. Es sind die Kleinigkeiten, an denen wir uns erfreuen sollten! Jo...
Also ist eigentlich ja “alles in Butter”. Eigentlich geht es uns doch gut. Manchmal schaffen wir es sogar zwei Mal im Jahr nach Cuxhaven zu reisen.
Wenn ich mich an den Kleinigkeiten des Lebens erfreue, dann sind es meist so Situationen wie gestern: endlich konnte ich mal dem “Nichts-Tun” frönen. Dass ich eigentlich viel zu fertig war, um überhaupt irgendetwas anderes zu tun, lasse ich mal zur Seite..., manchmal ist das eben so. Jedenfalls habe ich vor der Glotze gehangen, habe mich mal dem richtig dummen Geplänkel dieser Pseudo-Realityshow in Form von “Dumm-Dümmer-E-Promi-braucht-das-Geld” hingegeben und dabei in diversen Bücherblogs gelesen. Wunderbar!
Die Welt der Bücher ist so schön! Ich liebe es, darin zu stöbern, zu lesen, mich durch diverse Blogs zu wühlen und meine Liste der Bücher, die ich gerne lesen möchte, wird immer länger. Warum nur tue ich dieses viel zu selten? Meist abends im Bett. Warum nicht auch endlich und viel mehr wieder am Tag. Einfach so?
Dabei muss ich an Alan denken. Aus der TV-Serie “Two and a half men”. Alans Nervenzusammenbruch im Buchladen - ich kann ihn verstehen! ;)