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Es ist wie es ist ... und alles bleibt anders.


Geocacher, Onlinespieler & der Maskenball

Veröffentlicht von TiRo auf 22. Oktober 2013, 13:11pm

Um an mein letztes Post anzuknüpfen - ich sach ja: Geocacher sind eine nicht zu unterschätzende Spezies! Zwar haben sie keine meiner imaginären Leichen aufgespürt, doch heute morgen blätterte ich in den Dortmunder Polizeiberichten herum und fand diese Mitteilung:

Geocacher mit ungewöhnlichem Fund - mehrere Hanfpflanzen sichergestellt.

Dumm gelaufen... Na ja, besser sie finden Hanf, als eine Leiche... Dabei fallen mir wieder die leerstehenden Häuser ein. Hier ein Hochhaus (das hintere, große), welches schon seit Jahren leersteht. Das gammelt so vor sich hin und selbst Graffitikünstler lassen sich nicht mehr anlocken:

Foto-3

 

Ich hätte schonmal große Lust, dort hinein zu spazieren und zu gucken. Eine der Wohnungen wurde eine ganze Weile noch hartnäckig bewohnt und irgendwann schien der Bewohner einfach weggewesen zu sein. Seinen Balkon beließ er so wie er war... Erinnert mich immer ein wenig an das Buch "Creepers" von David Morrell.:


"Asbury Park, New Jersey: In einer kalten Oktobernacht dringt eine Gruppe von fünf Abenteurern in ein ehemaliges Luxushotel ein. Das Paragon Hotel ist vor hundert Jahren von einem exzentrischen Millionär in Form einer Maya-Pyramide erbaut worden – und es steht seit dreißig Jahren leer. Die fünf Eindringlinge suchen den ultimativen Kick. Doch der kommt ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. In dem halb verfallenen Gebäude ist die Vergangenheit unerwartet lebendig – und hinterhältig. Und sie fordert einen hohen Preis: Die Nacht verwandelt sich in einen Alptraum des Schreckens, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint …" (Quelle: Amazon)

 

Womit wir wieder beim Thema wären....: meine imaginären Leichen in alten, verlassenen Häusern! *lach* Ich bin da ja letztens in so eine Geschichte reingeraten, bei der ich noch immer lachen muss. Womit wir jetzt den Bogen zu meinem vorangegangenen Post schlagen: ich hatte mich mal als Co-Autorin bei einem Verlag beworben, in dem ein neues Buchprojekt in Zusammenarbeit mit Andreas Winkelmann starten sollte:

 "In diesem elektronischen Serienthriller wird Hochspannung neu definiert. Die packende Story ist abwechselnd in Textpassagen und Filmen erzählt. Etliche Handlungsstränge werden auf Websites und Social Media-Plattformen fortgeführt. Realität und Fiktion verbinden sich zu einem atemberaubenden Geflecht. Der Leser wird Teil einer neuartigen Leseerfahrung, die er durch freiwillige Registrierung im E-Book sogar noch steigern kann. Anrufe vom Killer nicht ausgeschlossen… Jede der insgesamt zehn Episoden verspricht ein innovatives Abenteuer aus Text, Film und interaktiven Erlebnissen. Definitiv nichts für schwache Nerven!" (Quelle: Death Book).

 

Das mit der Co-Autorin wurde nix, aber ich bekam eine eMail: das Projekt war gestartet. Um es abzukürzen: ich hatte in deren Blog einen Kommentar verfasst und einen Link zu meinem anderen Blog gepostet. Ursprünglich wollte ich mit dem anderen Blog auf die Story reagieren. Das verwarf ich aber direkt nach dem Erstellen des Blogs wieder und wollte stattdessen den neuen Blog als meine "Schreibwerkstatt" nutzen. Ich schreibe gerne - ach! - und wenn ich es schon nicht auf die Reihe bekomme, dieses regelmässig und in herkömmlicher Manuskript- / Buchform zu tun, dann verwandel ich es eben in eine Art "kreatives Schreiben, ohne zu wissen, wohin das tatsächlich führt".

Wie dem auch sei: nun war ich aber in dem System und Geflecht aus Kommentaren, Links und der Internetwelt drin... Ich bekam einige eMails und bei genauerer Betrachtung der Zugriffe, stieß ich auf ein Forum, welches eine Online-Spielgemeinschaft hat. Diese war nun in der eigentlichen Story vom Deathbook und sie hatte geglaubt, dass ich etwas mit der Story zu tun hätte (aus oben genannten Gründen). Somit suchten sie in meiner fiktiven Story und im Zusammenhang mit diesem Blog mögliche Hinweise für das Onlinespiel. Sie fanden sogar leerstehende Häuser in Dortmund und ich dachte: ehe ich die ganze Gemeinschaft jetzt in eines der Häuser locke und sie somit weiter in die falsche Richtung laufen, kläre ich das mal besser auf. Aber Spaß hat es gemacht, in die Irrungen und Wirrungen zu geraten, sogar den Ausschlag dafür gegeben zu haben, ehe ich richtig verstand, was da eigentlich passierte. Ich wusste z.B. gar nichts von derlei Spieler-Communities. Derweilen habe ich gar keinen "Stand der Dinge" mehr, weil ich da wieder "raus" bin und das auch nicht weiter verfolgt habe...

 

Für alle, die es interessiert - hier mein anderer Blog:

 

TiRo | Maskenball

 

 


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