TiRo

TiRo

Es ist wie es ist ... und alles bleibt anders.


Sehnsucht

Veröffentlicht von TiRo auf 19. Februar 2015, 20:05pm

Kategorien: #zwischendurch

Gibt man "Sehnsucht" bei Google ein, so erscheinen 12.200.000 Einträge innerhalb von 0,29 Sekunden. 

Ein Jeder von uns kennt die Sehnsucht, und sei es "nur" die nach einem anderen Menschen.

Sehnsucht (mhd. „sensuht“, als „krankheit des schmerzlichen verlangens“) ist ein inniges Verlangen nach einer Person, einer Sache, einem Zustand oder einer Zeitspanne, die/den man liebt oder begehrt. Sie ist mit dem schmerzhaften Gefühl verbunden, den Gegenstand der Sehnsucht nicht erreichen zu können.

Bei Menschen, die sich vor Sehnsucht „verzehren“, kann diese in bestimmten Fällen krankhafte, psychopathologische Züge annehmen [...].

Wikipedia

Hach ja..., bei mir ist es die Sehnsucht nach einigen Orten und den damit verbundenen Gegebenheiten und Gefühlen. Und nach einer unbeschwerteren Zeit.

  • Das "Heimweh" nach Cuxhaven (ich zähle die Tage, bis es endlich wieder soweit ist) und der damit verbundenen Entschleunigung: stundenlanges Spazierengehen (hab jetzt auch endlich ein massgeschneidertes "Spezialgeschirr" für Marie, um auch mal länger mit ihr laufen zu können *grins*), die Natur, stundenlanges Lesen (Band 3 und 4 von "Das Lied von Eis und Feuer" liegen Dank Ditze schon bereit) und irgendwie bin ich manchmal doch einfach auch nur ein "Nordlicht".
  • Ich vermisse die stundenlangen Wanderungen samt des schon vorprogrammierten "Verlaufens" mit S. und ihren Hunden durch die Haard... Ok, mit Marie ist das nochmal eine andere Nummer und längst nicht so entspannend, wie es mit Hermine war, aber...
  • ... die Sehnsucht nach der Zeit, die damals einfach vorhanden war. Das Gefühl, völligst fertig und geschafft von den Touren nach Hause zu kommen und danach geschmeidig den Tag ausklingen lassen zu können, ohne direkt wieder Gedanken an den nächsten Arbeitstag verschwenden zu müssen.
  • Spaziergänge durch Lanstrop, die spontan möglich waren. Regelmässig bin ich dort mit meinen Hunden gelaufen und habe die innigsten Naturerlebnisse haben dürfen, die mein Akku aufgefüllt haben.
  • Nicht zuletzt das schmerzliche Verlangen danach, mein Hirn endlich mal wieder so frei haben zu können, um Texte zu schreiben, wie es es mal konnte. Was für eine Hirnakrobatik, die ich da hinbekommen habe und dieses mit einem nahezu unerschöpflichen Eifer. Ich wollte sogar mal ein Sachbuch schreiben?! Wo ist sie hin, die Zeit, die es mir möglich machte, mich so intensiv mit einem Thema auseinandersetzen zu können?!
  • Endlich mal wieder Verabredungen treffen zu können mit Menschen, die mir wichtig sind. Ohne dieses wochenlang im Voraus planen zu müssen, weil mal wieder der Dienstplan so schräg ist oder mir die Kraft fehlt, privat überhaupt noch etwas auf die Reihe zu bekommen.

 

Da läuft etwas verdammt schief im Leben, wenn die Dinge, die einem so wichtig sind, sich soweit entfernen, dass sie eine Sehnsucht hervorrufen?

Zeit, dass sich was dreht...

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post

Blogarchive

Soziale Netzwerke

Neueste Posts