TiRo

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Es ist wie es ist ... und alles bleibt anders.


Leid und Freud...

Veröffentlicht am 16. März 2015, 21:49pm

Kategorien: #Cuxhaven

... liegen dicht beieinander.

Bis zum Mittag machte sich noch eine solche Verzweiflung breit, dass ich schon "uns' Helene" verlinkt habe. Oder um es mit Anjas Worten zu sagen: "Das ist quasi am Rand des Abgrunds [...]." Jepp, das war es! Und ehrlich gesagt, hatte ich innerlich schon damit gerechnet, dass das jetzt unser Urlaub war - Erholungswert gleich Null.

Am frühen Nachmittag haben wir es dann doch noch geschafft, das Ruder herumzureißen. Wir sind zu einem gemeinsamen Spaziergang aufgebrochen. Auf der Mittagsrunde darf Spunk stets den Weg bestimmen. Das tat sie auch. Sehr zielsicher und zum wiederholten Mal. Ich dachte ja zunächst, dass das mehr oder weniger zufällig war, als sie vorgestern schon dorthin wollte. Aber es war kein Zufall! Auch heute ließ sie sich nicht ablenken und führte uns zu dieser Haustür:

Leid und Freud...

Damals war sie noch satt gelb gestrichen..., aber von solchen Äußerlichkeiten lässt sich Spunks Radar nicht beirren. In diesem Haus haben wir die ersten Jahre in Cux verlebt - auch die schönsten und sicherlich intensivsten...

Dazu muss ich noch erwähnen, dass es quer durch den Wernerwald und durch einige Straßen geht, um von unserer jetzigen Bleibe zu diesem Haus zu kommen. Aber Spunk hat es drauf!

Weiter ging es - immernoch durch Spunk angeführt - quer über das Krankenhausgelände (an unserem Lieblingshaus vorbei) und runter zum Strand. Mit jedem Meter wurde Spunks Gesichtsausdruck offener und fröhlicher. Das war so unglaublich! Wir hatten wieder einen anderen Hund bei uns. Selbst Marie rockte wieder, dass nur noch das umgedrehte Basecap ("Mein Ghetto, mein Block!") fehlte.

Unten am Strand fetzte Spunk wie ne Verrückte! Mit wildem Terriergeräusch auf und ab, von links nach rechts, von oben nach unten und zurück. Und ich schwöre: sie hat gelacht dabei!

Leid und Freud...

Und dann folgte noch etwas Großartiges: wir haben es gewagt und Marie von der Leine gelassen! Sie hat's gepackt und ist nicht abgehauen!

Leid und Freud...

Oberknaller sag ich nur!

Und da war es plötzlich, hatte sich schon auf dem Weg nach und nach eingeschlichen: das Urlaubsgefühl!

Glücklich wanderten wir quer durch den Wald zurück und schmiedeten wieder Pläne... Jetzt weiß ich wieder, wie es sich eigentlich anfühlen sollte, wenn wir hier sind. Alleine dieser Tag war es wert!

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